LEGO UCS im Überblick: alle Sets nach Größe und Jahr
LEGO UCS heißt in der Praxis: große Star-Wars-Schiffe, ein paar Batman-Fahrzeuge und ein Rekord, der alle paar Jahre fällt. Das größte Set ist die Death Star 75419 mit 9.031 Teilen. Hier siehst du, wie die Reihe gewachsen ist, welche Modelle am Anfang standen und was zuletzt kam.

Die Death Star 75419 steht mit 9.031 Teilen an der Spitze
Das größte UCS-Set in unserer Datenbank ist die Death Star 75419 aus dem Jahr 2025. Sie bringt 9.031 Teile und 39 Minifiguren mit. Die unverbindliche Preisempfehlung zum Start lag bei 999,99 €. Das ist kein Regalfüller für nebenbei.
Platz zwei gehört dem Millennium Falcon 75192 von 2017 mit 7.541 Teilen. Der Abstand zur Death Star beträgt etwa 1.500 Teile. Der Falcon kostete zum Start 849,99 €. Für ihn ist das Verkaufsende bisher nur angekündigt, nämlich für Dezember 2026. Dahinter folgt der AT-AT 75313 mit 6.785 Teilen, 2021 erschienen und ebenfalls zu 849,99 € gestartet.
Unsere Datenbank führt 56 UCS-Sets, 40 davon betrachten wir hier. Die übrigen sind kleiner. Wer LEGO UCS sagt, meint fast immer Star Wars: Nur eine Handvoll Einträge in der Liste stammt aus DC Super Heroes.
Sechs Sets liegen über 5.000 Teilen, danach wird das Feld breit
Die Tabelle zeigt die zwölf größten Sets der Liste. Preise sind die Startempfehlungen, wo unsere Datenbank sie kennt.
| Set | Jahr | Teile | Minifiguren | UVP zum Start |
|---|---|---|---|---|
| 75419 Death Star | 2025 | 9.031 | 39 | 999,99 € |
| 75192 Millennium Falcon | 2017 | 7.541 | 9 | 849,99 € |
| 75313 AT-AT | 2021 | 6.785 | 9 | 849,99 € |
| 75331 The Razor Crest | 2022 | 6.187 | 4 | 599,99 € |
| 75367 Venator-Class Republic Attack Cruiser | 2023 | 5.381 | 2 | 649,99 € |
| 10179 Millennium Falcon | 2007 | 5.198 | 5 | keine Angabe |
| 75252 Imperial Star Destroyer | 2019 | 4.784 | 2 | 699,99 € |
| 75159 Death Star | 2016 | 4.024 | 23 | 487,39 € |
| 76252 Batcave Shadowbox | 2023 | 3.989 | 7 | 399,99 € |
| 75397 Jabba's Sail Barge | 2024 | 3.943 | 10 | 499,99 € |
| 10188 Death Star | 2008 | 3.807 | 21 | 419,99 € |
| 10143 Death Star II | 2005 | 3.461 | 0 | keine Angabe |
Der Razor Crest 75331 hat 6.187 Teile und startete bei 599,99 €. Der Venator 75367 hat weniger Teile, nämlich 5.381, und kostete zum Start trotzdem mehr: 649,99 €. Die Teilezahl allein erklärt die Empfehlung also nicht. Lizenz und Größe des fertigen Modells spielen offenbar mit.
Der Millennium Falcon 10179 von 2007 ist das einzige Set über 5.000 Teilen, das vor 2017 erschien. In unserer Datenbank steht für ihn kein Startpreis, deshalb nennen wir keinen.
Die frühen Sets haben weniger Figuren, manche gar keine
Unsere Datenbank beginnt im Jahr 2000. Das kleinste Set der Liste ist der Naboo Starfighter 10026 mit 188 Teilen. Dagegen wirkt jedes moderne UCS-Modell wie ein Bauprojekt für den Winter.
Der Imperial Star Destroyer 10030 lief laut unseren Daten von Dezember 2002 bis Dezember 2007. Er hat 3.116 Teile und keine einzige Minifigur. Die Death Star II 10143 von 2005 kommt auf 3.461 Teile, ebenfalls ohne Figur. Damals war das Schiff das Produkt, die Besatzung nicht.
Das ändert sich 2007 mit dem Millennium Falcon 10179 und seinen fünf Minifiguren. Die Death Star 10188 von 2008 legt nach: 3.807 Teile und 21 Minifiguren. Ab hier wird die Figurenparade zum festen Bestandteil der Reihe.
Der Teilerekord wandert alle fünf bis zehn Jahre nach oben
Folge dem jeweils größten Set, und du siehst das Wachstum. 2002 war es der Imperial Star Destroyer 10030 mit 3.116 Teilen. 2007 übernahm der Millennium Falcon 10179 mit 5.198 Teilen. 2017 folgte der Falcon 75192 mit 7.541 Teilen, und 2025 kam die Death Star 75419 mit 9.031.
Der Falcon ist ein sauberer Vergleich, weil es dasselbe Schiff ist. Die Version von 2017 hat etwa 2.300 Teile mehr als die von 2007. Bei der Death Star ist der Sprung noch größer. Die Version 10188 von 2008 hatte 3.807 Teile, die von 2016 (75159) hatte 4.024, die von 2025 hat 9.031. Die Startempfehlungen laufen mit: 419,99 €, 487,39 €, 999,99 €.
Wichtig: Es wächst nicht jedes Set. Der Imperial Star Destroyer 75252 von 2019 hat 4.784 Teile und liegt damit unter dem Falcon von 2007. Der Rekord steigt, der Durchschnitt der Reihe nicht zwingend.
Bei den Minifiguren schlägt die Death Star jedes andere Modell
39 Minifiguren sind in der Death Star 75419. Die nächsten in der Rangliste sind die Death Star 75159 mit 23 und die Death Star 10188 mit 21. Das Thema Todesstern liefert offenbar immer genug Personal.
Spannender sind die kleineren Sets mit vielen Figuren. Assault on Hoth 75098 hat 15 Minifiguren bei 2.144 Teilen, der Ewok Village 10236 ebenfalls 15 bei 1.990 Teilen. Der Sandcrawler 75059 bringt 12 mit, Jabba's Sail Barge 75397 zehn.
Umgekehrt schlampen die großen Schiffe oft bei den Figuren. Der AT-AT 75313 hat nur 9, der Razor Crest 75331 nur 4, der Venator 75367 nur 2. Und der B-wing Starfighter 10227 sowie Obi-Wan's Jedi Starfighter 10215 haben keine. Wer Figuren sammelt, liest die Tabelle also besser nach Minifiguren als nach Teilen.
Die 199,99-Euro-Klasse bleibt das Rückgrat der Reihe
Viele Sets unter 2.400 Teilen starteten bei 199,99 €. Der Red Five X-Wing Starfighter 10240 (2013) hat 1.558 Teile, der TIE Fighter 75095 (2015) 1.685, die Slave I 75060 (2015) 1.996. Dazu kommen der Snowspeeder 75144, der Y-Wing Starfighter 75181 und der A-Wing Starfighter 75275. Auch der AT-ST Walker 75417 von 2025 liegt mit 1.513 Teilen bei 199,99 €, die Preisstufe von 2013 gilt hier also weiter.
Wer neu einsteigt, findet hier die vernünftigste Größe. Die Modelle liegen preislich am unteren Ende der Reihe.
Etwas höher liegen die jüngeren Modelle. Der X-Wing Starfighter 75355 mit 1.949 Teilen und Luke Skywalker's Landspeeder 75341 mit 1.890 Teilen starteten bei 239,99 €. Das TIE Interceptor-Set 75382 mit 1.931 Teilen kostete zum Start 229,99 €, The Mandalorian's N-1 Starfighter 75442 mit 1.809 Teilen 249,99 €.
Batman ist die zweite Linie und hat ein überraschend großes Set
Außerhalb von Star Wars gibt es in unserer Liste nur DC Super Heroes, und dort nur Batman. Das größte Set ist die Batcave Shadowbox 76252 von 2023 mit 3.989 Teilen und sieben Minifiguren. Sie liegt knapp vor Jabba's Sail Barge 75397 mit 3.943. Startpreis: 399,99 €.
Der 1989 Batmobile 76139 bringt 3.310 Teile und kostete zum Start 249,99 €. Die 1989 Batwing 76161 hat 2.363 Teile bei 199,99 €. Der Batmobile Tumbler 76240 kommt auf 2.049 Teile und 269,99 €.
Dazu kommt The Tumbler 76023 von 2014 mit 1.869 Teilen, gestartet bei 199,99 €. Der Tumbler erscheint also zweimal in der Liste, 2014 und 2021. Bei Batman verkaufen sich offenbar auch Wiederholungen.
Die jüngsten Sets halten den Preisrahmen, nur die Death Star sprengt ihn
Aus 2024 stammen Jabba's Sail Barge 75397 (3.943 Teile, 499,99 €) und das TIE Interceptor-Set 75382 (229,99 €). Bei beiden ist das Verkaufsende bisher nur für Dezember 2026 angekündigt. Dasselbe gilt für den Falcon 75192 und den Venator 75367.
Aus 2025 kommen Jango Fett's Firespray-Class Starship 75409 mit 2.970 Teilen für 299,99 € (ab Mai 2025), der AT-ST Walker 75417 (ab August 2025) und die Death Star 75419 (ab Oktober 2025). Für alle drei ist in unserer Datenbank kein Verkaufsende eingetragen. Das gilt auch für The Mandalorian's N-1 Starfighter 75442, der seit Mai 2026 im Verkauf ist.
Dass die Zeitfenster kurz sind, zeigen die Daten der älteren Sets. Der AT-AT 75313 wurde laut unseren Daten bis Dezember 2024 verkauft, der Razor Crest 75331 bis Dezember 2025, die Death Star 75159 bis Dezember 2020. Wer ein bestimmtes Modell will, sollte nicht zu lange nachdenken.
Die vollständige Liste steht unter alle LEGO Star Wars Sets.
Unsere Meinung
Die Reihe ist erwachsen geworden, und zwar in Teilen gemessen buchstäblich. Aus 3.116 Teilen im Jahr 2002 wurden 9.031 im Jahr 2025. Das ist beeindruckend, aber nicht jeder Sprung rechtfertigt sich. Der Venator 75367 hat weniger Teile als der Razor Crest 75331 und startete trotzdem teurer.
Unser Tipp: Starte in der 199,99-Euro-Klasse, etwa mit dem Red Five X-Wing Starfighter 10240 oder dem AT-ST Walker 75417. Greif zur Death Star 75419 nur, wenn du Platz, Budget und Lust auf 39 Minifiguren hast. Die Reihe ist stark, aber sie ist fast nur Star Wars. Das ist ihre größte Schwäche.
Wertung der Redaktion 8 Steine von 10
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Häufige Fragen
Was bedeutet UCS bei LEGO?
UCS steht für Ultimate Collector Series, die Sammlerreihe mit besonders detaillierten Modellen. Unsere Datenbank führt 56 Sets, die Jahre reichen von 2000 bis 2026. Die Reihe besteht fast nur aus Star Wars, dazu kommen einige Batman-Modelle aus DC Super Heroes.
Welches ist das größte LEGO UCS-Set?
Die Death Star 75419 aus dem Jahr 2025 mit 9.031 Teilen und 39 Minifiguren. Die Startempfehlung lag bei 999,99 €. Auf Platz zwei folgt der Millennium Falcon 75192 mit 7.541 Teilen, auf Platz drei der AT-AT 75313 mit 6.785 Teilen.
Welches war das erste LEGO UCS-Set?
Unsere Datenbank beginnt im Jahr 2000. In der hier betrachteten Liste ist der Imperial Star Destroyer 10030 der älteste Eintrag mit Verkaufsdaten, ab Dezember 2002. Der Naboo Starfighter 10026 ist mit 188 Teilen das kleinste gelistete Set.
Gibt es LEGO UCS-Sets außerhalb von Star Wars?
Ja, aber nur aus DC Super Heroes und dort nur Batman. Dazu zählen die Batcave Shadowbox 76252 mit 3.989 Teilen, der 1989 Batmobile 76139, die 1989 Batwing 76161, der Batmobile Tumbler 76240 und The Tumbler 76023.
Welche UCS-Sets haben noch kein angekündigtes Verkaufsende?
In unserer Datenbank ist für die Death Star 75419, Jango Fett's Firespray-Class Starship 75409, den AT-ST Walker 75417 und The Mandalorian's N-1 Starfighter 75442 kein Ende eingetragen. Für den Millennium Falcon 75192, den Venator 75367, Jabba's Sail Barge 75397 und das TIE Interceptor-Set 75382 ist Dezember 2026 angekündigt.
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